Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit Liveshopping. Dabei handelt es sich um ein Onlineshopping-Konzept, bei dem jeden Tag nur ein Produkt in einer limitierten Menge verkauft wird – häufig zu einem besonders günstigen Preis. Die Idee kommt aus den USA und großes Vorbild ist woot.com. Daher wird das ganze Konzept inzwischen auch häufig aus “Woot-Konzept” bezeichnet.
In Deutschland gibt es eine ganze Reihe an Nachahmern. Immer wieder tauchen solche Angebote auf, teilweise verschwinden sie nach kurzer Zeit auch wieder (wie das Hauptstadtprodukt von ProMarkt). Andere, wie guut.de, scheinen mit viel Leidenschaft gepflegt zu werden und erfreuen sich offenbar großer Beliebtheit. Jedenfalls ist das ganze Thema so spannend und bietet so viele Neuigkeiten, dass ich mit dem Jan zusammen ein eigenes Watchblog darüber gestartet habe: www.liveshopping.biz
Hier nehmen wir beide den Markt ein bisschen genauer unter die Lupe, berichten über Einkäufe bei den Anbietern und diskutieren mit den Usern über die Geschäftsmodelle und das Produktsortiment.
Diese beiden Domains habe ich übrigens gerade zu verkaufen:
Nicht zu verkaufen, sondern nur in Warteposition befindet sich www.kultbus.com. Auch bei www.amorpho.tv passiert irgendwann noch irgendwas.
So fing alles an: Starthilfe für Frankreich! Der erste Kontakt mit den Franzosen war beinahe komplett caritativer, altruistischer Natur: Starthilfe gegen seinen Parkplatz (quasi direkt vor dem Hotel, genau hier).

Und das soll ja auch das Thema dieses Wochenendes sein: Starthilfe für unsere gemeinsamen Pläne. Ich bin mit dem Jan in Strasbourg. Wir haben uns in einem kleinen Hotel (”Le Petit Trianon” unweit von Petite France) eingeschlossen, um ohne Ablenkung durch unsere gewohnte Umgebung voll konzentriert planen zu können, wie es ab 2008 mit uns beiden weiter geht. Schließlich wollen wir ja im Osten Berlins eine Wohn- und Bürogemeinschaft aufmachen. Beruflich machen wir beide erstmal jeder für sich sein Ding weiter. Und zusätzlich wir werden einen gemeinsamen Rahmen für ausgefallene Projekte definieren. Dieser Rahmen hat noch keinen Namen - im Gegensatz zu einem unserer ersten Projekte! “Ally Ann” wird ein neues, tolles, Internetangebot sein. Es hat etwas mit Shoppen zu tun. Mit Spannung, Überraschung und einer sympathischen Marke. Mehr folgt dazu sicher schon nach diesem Wochenende…
Außerdem geht es um postvitam. Und um ein weiteres Projekt, das noch keinen vernünftigen Arbeitstitel hat. Das hat Reisen, Bloggen und Abenteuer zum Thema. Ein arbeitsames Wochenende also, nur gelegentlich von leckerem Flammkuchen und französischem Bier unterbrochen.
Irgendwie komisch: Es ist gerade mal acht Wochen her, dass wir von unserem EU-Checker-Trip aus Bulgarien und Rumänien wieder da sind. Gut zwei Wochen waren wir unterwegs und haben wahnsinnig viel erlebt: Viele neue Leute kennen gelernt, Kultur, Geschichte und Alltag der Menschen hautnah erlebt. Jeden Tag Action durch User-Votings im Internet und Tagesaufgaben, die uns mit unseren Pocket PCs bloggend quer durch die beiden Länder geschickt haben.
Und jetzt? Es kommt mir vor, als sei es ewig her! In der Zwischenzeit ist wieder so viel passiert, dass ich manchmal selbst die Bilder zur Hilfe brauche, wenn ich jemandem davon erzähle. Was war jetzt nochmal wann und in welcher Reihenfolge? Kaum zu glauben!
Marco, einer der anderen 17, hat das ganze auf eigene Faust jetzt nochmal gemacht. Er war in Südosteuropa unterwegs und hat quasi täglich gebloggt. Und mir kribbelt’s auch in den Fingern. Es wird wohl den meisten EU-Checkern so gehen, dass sie nach dieser Erfahrung nie wieder anders reisen wollen.
Ich finde, dass im nächsten Sommer wieder ein solches Projekt her muss. Ein bisschen weiterentwickelt und ein bisschen kommerzieller. Ich habe da auch schon ne Handvoll Ideen und ne ordentliche Portion Ehrgeiz. Wäre ja gelacht, wenn wir da nicht ein Hammer-Ding auf die Beine stellen könnten!

Der Stand von Spreadshirt: Die haben’s verstanden. Das schlimmste an Messen ist doch immer das aufdringliche Standpersonal, dass sofort jeden auch noch so versehentlichen Blickkontakt, jedes auch noch so kurze Stehenbleiben als massiven Kontaktwunsch missdeutet. Auch verbesserbar: Aussteller, die nicht mit drei Worten groß und deutlich am Stand sagen, was sie eigentlich anbieten. Und solche, bei denen es kein Infomaterial mitzunehmen gibt, wenn das Angebot grundsätzlich für mich interessant ist, aber das gesamte Standpersonal (also alle beide) gerade im Gespräch ist. Das gibt’s alles auch hier in Düsseldorf. Interessant allerdings: Die visionären Vorträge und Panels über die großen Trends im Online-Marketing.
Du fährst mit 120 über die Landstraße, auf eine Kreuzung zu. Du bist auf der Vorfahrtsstraße und von rechts will einer auf Deine Straße einbiegen. Er sieht Dich nicht oder unterschätzt Deine Geschwindigkeit. Er fährt raus. Du bist schon zu nah dran. Rechts ist ne Leitplanke, links ist Gegenverkehr. Ausweichen ist also nicht. Du steigst in die Eisen. Der Abstand ist zu gering, es passiert das Unvermeidliche: Die knallst drauf. Airbags gehen auf. Die Karre ist Schrott. Und Du Matsch. Continue Reading »

“Why is Design important?” ist das Thema von Tom Klinkowstein, amerikanischer Designprofessor und heute hier der Key Note Speaker. Er hat übrigens auch ein tolles Präsentationsdesign: Im weißen Rahmen stehen die Metainformationen wie das aktuelle Kapitel (eingeordnet neben den anderen). Das macht dem Rezipienten die Orientierung leicht. Schön.
Mehr Infos zum Kongress: www.dmmk.de
Der übliche Verdächtige hat von hier aus live gebloggt, deswegen muss ich das nicht: Oliver Gassner

Die Suche nach neuen Inspirationen, Großstadtluft und -leben, internationales Flair, günstiger Flug: Deswegen bin ich in Hamburg (bis Montag). Ich “logiere” wieder in der Kogge in St. Pauli. Da gibt’s jetzt auch ein kostenloses WLAN. Aber mit Karte bezahlen kann man immer noch nicht.
Am Samstag Abend steht eine Busrundfahrt durch den Hafen auf dem Programm. Ansonsten nichts Fixes. EU-Checker-Teamkollegin Henni treffen, wenn’s klappt. Und eben in vom Telefon und Alltagsdingen ungestörter Atmosphäre Dinge erledigen, die liegen geblieben sind.

Gestern Abend fand in Karlsruhe in der Nubar der dritte KomTalk statt. Bei dieser regelmäßigen, öffentlichen Veranstaltung treffen sich die Kommunikatonsprofis der Region (auf Einladung des Kommunikationsverbandes). Das Einstiegsthema diesmal war Second Life und wurde eröffnet durch einen Vortrag von Oliver Gassner.
Oliver hat zunächst grundsätzlich erklärt, was Second Life ist - und vor allem - um welche Dimensionen es bei diesem Phänomen geht. Wie viele Menschen machen da mit? Wie viel Geld wird in SL täglich umgesetzt? Seiner Aussage und seinen Zahlen nach ist das Mysterium dieser 3D-Welt zurzeit ziemlich gehypt und noch ganz am Anfang. Großes Geld verdienen darin zurzeit nur ganz wenige. Aber es lohnt sich, jetzt erste Experimente zu machen, denn am 3D-Internet führt in Zukunft kein Weg vorbei. So wie das World Wide Web, E-Mail und Mobiltelefone heute für jeden selbstverständlich sind, wird auch das Agieren in einer solchen virtuellen Realität bald völlig normal sein.
Meine persönliche Einschätzung dazu: Spätestens seit meiner Teilnahme am Vortrag von Wolfgang Tischer in Second Life bin ich davon überzeugt, dass es insbesondere für derlei Konferenzen, Präsentationen und Vorträge ein erhebliches Potenzial bietet. Denn insbesondere für Veranstaltungen, bei denen Terminfindung und Anreise sowie ggf. Übernachtungskosten eine große Rolle spielen, kann das Pendant dazu in einer virtuellen Welt eine echte Alternative sein. Ich freue mich jedenfalls auf viele tolle Veranstaltungen mit interessanten Teilnehmern in der 3D-Welt!
Seit zwei Wochen spukt in mir so eine Idee für einen Onlineservice herum. Darauf gekommen bin ich, als ich mich mit meinen Eltern über Generalvollmachten und Patientenverfügungen unterhalten habe. Letztere habe ich schon unterschrieben, für die Generalvollmacht ist der Notartermin bereits vereinbart. Das aber nur am Rande, denn das ist jetzt soweit alles geregelt. Wichtiger war eine andere Frage: Was passiert denn noch so alles, wenn ich nicht mehr Herr meiner selbst bin? Oder gar plötzlich tot?
Und vor allem: Was passiert denn dann alles NICHT? Mein Bekanntenkreis ist inzwischen doch recht weit verstreut und teilweise gibt es wenige oder gar keine Überschneidungen. Das heißt, dass ich Freunde habe, mit denen ich ansonsten keine weiteren gemeinsamen Bekannten habe. Menschen also, von denen beispielsweise meine Eltern gar nichts wissen. Wie sollen diese Freunde jemals erfahren, wenn ich von heute auf morgen den Löffel abgebe? Für die bin ich dann einfach in ICQ oder Skype nicht mehr online und wenn sie versuchen, mich anzurufen, geht keiner mehr ran.
Ich habe gegrübelt und diskutiert. Skizziert und konzipiert. Gerade habe ich die Domain(s) dafür bestellt. Unter www.postvitam.com wird es bald (= in den nächsten drei bis sechs Monaten) eine Lösung für dieses Problem geben. Mehr möchte ich jetzt an dieser Stelle noch nicht verraten. Aber wer sich grundsätzlich auch mit solchen Fragen beschäftigt, ist herzlich eingeladen, mir dies kund zu tun. Schließlich brauche ich auch Eure Ideen und vor allem dann Teilnehmer für den Beta-Test.