
Noch größer als je zuvor präsentiert sich die diesjährige OMD, die Online Marketing Düsseldorf. 380 Aussteller zeigen auf immer ausgefalleneren Messeständen, dass es der Branche eigentlich gut geht. Und dennoch sind die Hostessen und Verkäufer aggressiv wie bisher. Man kann nichtmal in Ruhe auf einem Sitzquader bei “Newsmarketing” sitzen und kurz offensichtlich konzentriert diesen Blogbeitrag in sein Handy quetschen, ohne dass einen jemand vom Standpersonal zutextet. Auch ansonsten gilt die Devise: Augenkontakt zu den leicht bekleideten Hostessen, die mit Papier aufmunitioniert mitten im Gang vor den Ständen stehen, tunlichst vermeiden! Denn das wird gleich als Interesse am Produkt interpretiert - auch wenn der Standbestücker selbstherrlich verschweigt, was er so anbietet und voraussetzt, dass man seinen Namen kennt… Ansonsten ist die OMD wieder ein großes Familientreffen. Man kann kaum einen Gang entlang gehen, ohne ein bekanntes Gesicht zu treffen. Und jetzt hat mir die zweite Standbedienstete, die mich angequatscht hat, immerhin etwas zu trinken bringen lassen. Vielleicht sollte ich mich doch jetzt mal mit denen unterhalten. Denn gerade bringen sie mir noch einen Teller mit Kleinigkeiten zu essen.

Bei der Pirvatbrauerei Höpfner findet heute Abend die November-Sitzung des Arbeitskreises Kommunikation und Medien der Wirtschaftsjunioren statt. Nach dem offiziellen Sitzungsteil lernen wir von der Farbexpertin Renate Schindler etwas über die Kommunikation durch Farben. Unerschrocken und wie immer ohne jede Scham lässt die ehemalige Vorsitzende Angela menschenunwürdige Experimente an sich vollziehen (siehe Bild).

Der Stand von Spreadshirt: Die haben’s verstanden. Das schlimmste an Messen ist doch immer das aufdringliche Standpersonal, dass sofort jeden auch noch so versehentlichen Blickkontakt, jedes auch noch so kurze Stehenbleiben als massiven Kontaktwunsch missdeutet. Auch verbesserbar: Aussteller, die nicht mit drei Worten groß und deutlich am Stand sagen, was sie eigentlich anbieten. Und solche, bei denen es kein Infomaterial mitzunehmen gibt, wenn das Angebot grundsätzlich für mich interessant ist, aber das gesamte Standpersonal (also alle beide) gerade im Gespräch ist. Das gibt’s alles auch hier in Düsseldorf. Interessant allerdings: Die visionären Vorträge und Panels über die großen Trends im Online-Marketing.

“Why is Design important?” ist das Thema von Tom Klinkowstein, amerikanischer Designprofessor und heute hier der Key Note Speaker. Er hat übrigens auch ein tolles Präsentationsdesign: Im weißen Rahmen stehen die Metainformationen wie das aktuelle Kapitel (eingeordnet neben den anderen). Das macht dem Rezipienten die Orientierung leicht. Schön.
Mehr Infos zum Kongress: www.dmmk.de
Der übliche Verdächtige hat von hier aus live gebloggt, deswegen muss ich das nicht: Oliver Gassner

Die Suche nach neuen Inspirationen, Großstadtluft und -leben, internationales Flair, günstiger Flug: Deswegen bin ich in Hamburg (bis Montag). Ich “logiere” wieder in der Kogge in St. Pauli. Da gibt’s jetzt auch ein kostenloses WLAN. Aber mit Karte bezahlen kann man immer noch nicht.
Am Samstag Abend steht eine Busrundfahrt durch den Hafen auf dem Programm. Ansonsten nichts Fixes. EU-Checker-Teamkollegin Henni treffen, wenn’s klappt. Und eben in vom Telefon und Alltagsdingen ungestörter Atmosphäre Dinge erledigen, die liegen geblieben sind.

Ob das die Welt gebraucht hat? Ich kann’s noch nicht sagen. Aber ich fühlte mich unweigerlich berufen, das herauszufinden, als ich DAS gerade beim Real im Regl stehen sah.

Bei der Sitzung des Arbeitskreises Kommunikation und Medien der Wirtschaftsjunioren in Karlsruhe: Der Gastgeber MSC Sports sponsert Rothaus Tannenzäpfle, die Anwesenden wählen Dagmar von der Privatbrauerei Höpfner als die neue Vorsitzende, basteln was für die Bewerbung um die Bundeskonferenz 2010 und planen das nächste Jahr. Als erste Amtshandlung schließt Dagmar den offiziellen Teil der Sitzung und leitet in den gemütlichen über.
Und der endet dank der Präsentationstechnik im Konferenzraum von MSC in einer Youtube-Session! Anwesende überbieten sich mit ihren witzigsten Film-Tipps. Die schwäbischen Klassiker wie “Virales Marketing auf dem Todesstern Stuttgart” und die WG-Probleme von Jack Bauer (Teil 1, 2, 3 und 4) dürfen natürlich nicht fehlen. Für mich neu: Das mit den Kochlöffeln. Auch sehr gut.

Gerade sitze ich in Karlsruhe in den Räumen von FamilyOne. Hier findet der neunte Karlsruher Web Montag statt - einer der aktivsten in Deutschland. Im kleinen Kreis und mit gesponsertem Rothausbier beschäftigen wir uns zuerst mit Genealogie und den Verwandschaftsverhältnissen von Paris Hilton. FamilyOne hat herausgefunden, dass sie eine direkte Nachfahrin von Karl dem Großen ist. Und mit Theodore Roosevelt ist sie auch verwandt. Das und vieles andere mehr gehört zum Geschäftsgegenstand von www.familyone.de. Weitere Themen: SEO (Patrick Schnabel), anschließend: Oliver Gassner mit Liveblogging. (Ja, die üblichen Verdächtigen… ;-))

Wir sind auf dem Campingplatz angekommen. Das Programm ist viel zu umfangreich für ein Wochenende und ich war noch nie hier. Wird sicher cool auf diesem ehemaligen Braunkohletagebergbau mit den alten Baggern.
… says the train-operator. I’m sitting in the ICE to Leipzig where I’m going to visit the biggest European Gothic-Festival: www.wave-gotik-treffen.de. I’ve been there in 2005 and enjoyed it very much. It is something really different. Especially for me as I do not like German carnival in the end of the winter. That is stupid! But masquerading over Pentecost in Leipzig is weird. :-)
What happened else in the last days? Last saturday I took part in the Fjord Trophy-Contest in Karlsruhe. See some pics!
Last week’s tuesday I was at the bwcon’s anniversary and awards show. It was a great show and a very nice evening with interesting talks and delicious finger-food.
On wednesday I’ve been to the casino in Baden-Baden for my very first time. It was an event of the Marketing Club’s Juniors with a very interesting presentation held by the General Manager. He told us amazing things like that they do actually not know how big their turnover really is. They know how much money there is in the table at the beginning of a day and they can count it at the end of the day. The difference is their profit or loss. But how much money is moved over the tables throughout the day is out of their control.

Thursday: I visited my little niece. She is so sweet and cute! She is about two years old now and learns so much! It’s great fun to teach her things she can really use for her whole life. This for example:

Friday: Got a nice new contact in Dubai and the new MINI for the weekend. Cool car! The differences are not very basical but there are many little changes in details. The new diesel-engine is much stronger than my one and the chassis is great fun through Black Forrest!